In den letzten Jahren hat die Jugendgerichtshilfe mit vielen Jugendlichen Kontakt gehabt, die zwar illegal "getaggt" haben, aber durchaus die Fähigkeit besitzen, "gute" Graffitis zu gestalten. Sie forderten immer wieder Möglichkeiten, um legal zu sprayen.Eine ergab sich im Januar 2003. Die Jugendgerichtshilfe erhielt von der Fa. Thyssen-Krupp-Stahl die Zusage, eine 250 Meter lange Mauer in Dortmund-Hörde an der Kohlensiepenstraße für Graffiti-Aktivitäten für die nächsten Jahre nutzen zu können. Wir haben ca. 40 aus unserer Arbeit bekannte Jugendliche angesprochen, die von der Projektidee, eine legale Mauer zu gestalten, sofort begeistert waren. In der Zeit von Januar bis Mai 2003 wurden mehrere Treffen durchgeführt und die notwendigen Vorbereitungen für eine Erstgestaltung der Mauer geplant. Vereinbart worden ist, dass die Mauer am 10. Mai 2003 in Eigeninitiative komplett grundiert und am 16. Mai 2003 Fassadenfarbe aufgetragen wurde. Am 17. Mai 2003 wurde dann ab 10.00 Uhr die Möglichkeit gegeben, die Mauer legal zu gestalten. Die Sprayer haben "ihrer Mauer" auch schon einen Namen gegeben: "Phönix Hall".
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