Video von der Nacht der Jugendkulturen am Hoesch-Museum vom 03. Juli 2010 !!

 

 

 

 

 

 

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Aus dem Projekt "Partnerschaften für Dortmund" entstand die Idee einen Verein gegen Graffiti-Schmierereien aus der Taufe zu heben. Auf Initiative von Stadträtin Mechthild  wurde diese Idee am 01. Juni 1999 mit der Vereingründung verwirklicht.

Der Verein will illegale Graffiti-Schmierereien eindämmen. Das bedeutet, er will Geschädigte einbinden, Jugendliche über Folgen illegalen Sprühens aufklären und Täter nicht kriminalisieren.

Um dies zu erreichen, baut der Verein die Öffentlichkeitsarbeit im Umgang mit dem Thema Graffiti aus. Bürgerinnen und Bürger werden sensibilisiert, sich aktiv mit dem Thema Graffiti auseinander zusetzen. Geschädigte sollen Farbschmierereien bei der Polizei zur Anzeige bringen. Mögliche Tätergruppen werden über Informationsveranstaltungen und pädagogische Projekte in Jugendeinrichtungen und Schulen angesprochen.

Um einer Kriminalisierung von jugendlichen Tätern entgegenzuwirken, setzt sich der Verein für das Programm der Schadenswiedergutmachung ein. Er wird unterstützend tätig, indem er bei Bedürftigkeit des Täters beispielsweise finanzielle Mittel für Farbe zur Verfügung stellt. Weiter wirbt er bei seinen Mitgliedern, sich an der Schadenswiedergutmachung zu beteiligen: Betroffene Mitglieder lassen den Schaden im Rahmen der Wiedergutmachung von den Tätern beseitigen. Ist eine Eigenleistung der Jugendlichen nicht möglich, bieten die Mitglieder Ersatzhandlungen an.

Ein besonderes Ärgernis ist es, wenn Wahrzeichen und Denkmäler unserer Stadt immer wieder beschmiert werden. Für solche Objekte vermittelt der Verein Patenschaften. Die Paten erklären sich für die Entfernung von Graffiti-Schmierereien an dem jeweiligen Objekt verantwortlich, und tragen auch die Kosten der Beseitigung.

Ein Dortmunder Unternehmen übernimmt seit Juli 2000 eine 5-jährige Patenschaft für die unter Denkmalschutz stehende Kaiserglocke vor der Reinoldikirche. Farbschmierereien wird das Unternehmen innerhalb von 24 Stunden beseitigen. Die nächste Patenschaft ist für einen Kindergarten geplant. Pädagogisch betrachtet ist es wichtig, dass Kinder nicht in einem ungepflegten Umfeld aufwachsen und dies als normal ansehen.